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Kolumbien: Farc-Rebellen verkünden endgültigen Waffenstillstand

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Kolumbien: Farc-Rebellen verkünden endgültigen Waffenstillstand
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Der Anführer der kolumbianischen Farc-Rebellen hat einen endgültigen Waffenstillstand angekündigt. Dieser trete ab Mitternacht in der Nacht zu Montag in Kraft, teilte Rodrigo Londoño alias Timochenko in Kubas Hauptstadt Havanna mit. Zuvor hatte Präsident Juan Manuel Santos einen endgültigen Waffenstillstand erklärt. “Wir bedauern heute mehr als je zuvor die vielen Toten und den Schmerz, der durch den Krieg verursacht wurde”, so Londoño. “Wir wollen heute mehr denn je unsere Landsleute umarmen und uns mit ihnen zusammentun für ein neues Kolumbien. Der Krieg ist vorbei.”

Wir bedauern die vielen Toten und den Schmerz, der durch den Krieg verursacht wurde.

Rodrigo Londoño Farc-Chef

Die kolumbianische Regierung und die linke Guerillaorganisation hatten sich vor wenigen Tagen auf einen Friedensvertrag geeinigt. Das Abkommen soll im September unterzeichnet werden, Anfang Oktober stimmt dann das Volk über den Vertrag ab. Beide Seiten hatten sich in fast vierjährigen Verhandlungen unter anderem auf eine Landreform, die künftige politische Teilhabe der Rebellen, und neue Ansätze im Kampf gegen den Drogenhandel geeinigt.

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