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Erdbeben in Italien: Weniger Touristen, Tausende ohne Obdach

Erdbeben in Italien: Weniger Touristen, Tausende ohne Obdach
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Die neue Erdbebenserie in Italien hat hohe Sachschäden, Angst und Tausende Menschen ohne Obdach hinterlassen.

Auch die Tourismusbranche bekommt schon die ersten Auswirkungen zu spüren. Reservierungen werden abgesagt, auch wenn sie nicht die Orte des Bebens betrafen.

Innenminister Angelino Alfano sprach angesichts der Stärke der Beben von einem “Wunder”, denn niemand wurde unter den Trümmern begraben.

Der Priester des Dorfes Visso, Gilberto Spurio, sagt, viele Bewohner hätten den Ort nun verlassen und sich zu Familie oder Freunden weiter weg begeben. Er hoffe, dass sie bald zurückkehren könnten, damit der Zusammenhalt im Dorf wieder hergestellt werden könne.

Eine Frau aus Castelsantangel sul Nera meint, es werde zehn Jahre dauern, bis alles wieder aufgebaut sei in ihrem Dorf.

Die Regierung in Rom versprach 40 Millionen Euro Soforthilfe.