Papst mahnt 17 neue Kardinale vor spalterischen Gefühlen

Papst mahnt 17 neue Kardinale vor spalterischen Gefühlen
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Abgrenzung und Polarisierung erschienen immer mehr Menschen als Lösungen für globale Probleme. Auch die Kirche sei davor nicht gefeit.

WERBUNG

Papst Franziskus hat bei einer Zeremonie zur Ernennung neuer Kardinäle vor zunehmenden Spaltungen in Gesellschaft und Kirche gewarnt.

Polarisierung und Feindschaft drängen zunehmend in das Denken und Fühlen ein, so der Papst, als vermeintliche Lösungen für Konflikte und globale Problemkomplexe dieser Epoche.

Dagegen sei auch die Kirche nicht immun, sagte Franziskus. Bevor er den 17 neuen Kardinälen das rote Birett aufsetzte, ermahnte er sie, sich von dieser Stimmung nicht leiten zu lassen.

Insgesamt gibt es nun 228 Kardinälen, darunter nun auch weitere aus mehrheitlich islamischen Ländern. Bei einer Papstwahl dürfen nur die unter 80-Jährigen abstimmen. Das sind derzeit etwas mehr als die Hälfte.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Quo vadis - katholische Kirche? Synode berät über Reformen - die Zweifler melden sich zu Wort

Historische Weltsynode startet: Erstmals haben Frauen Stimmrecht

Papst ernennt 21 Kardinäle - Keiner stammt aus deutschsprachigem Raum