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Aleppo: Westen greift Russland scharf an

Aleppo: Westen greift Russland scharf an
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Von Christoph Debets
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Im Westen wird Russland für die schwierige humanitäre Lage in Aleppo verantwortlich gemacht.

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Im Westen wird Russland für die schwierige humanitäre Lage in Aleppo verantwortlich gemacht. In Berlin zogen mehrere hundert Syrer zur russischen Botschaft. Sie werfen Russland den Tod von zahlreichen Zivilisten in Aleppo vor.

Die amerikanische UN-Botschafterin Samantha Power griff Syrien, Russland und den Iran im Weltsicherheitsrat scharf an: “Es sind drei UN-Mitgliedsstaaten, die Zivilisten die Schlinge um den Hals zuziehen. Sie sollten sich schämen. Doch stattdessen ermutigt sie das. Sie planen ihren nächsten Anschlag. Sind sie unfähig sich zu schämen?”, sagte Powers.

A full house of MPs deciding to bomb Syria few months ago.
Today the UK Parliament was almost empty for #AleppoDebate.
Shame! #Aleppopic.twitter.com/nFgPEtrO8Z

— Malaka (@MalakaMohammed) 13 December 2016

Im britischen Unterhaus verurteilte Außenminister Boris Johnson die russische Militärintervention in Syrien und die zivilen Opfer, die sie gefordert hat: “Ich habe Informationen aus Aleppo, die sicherlich auch Ihnen bekannt sind, dass heute die Russen eine Evakuierung verhindern. Sie hindern nicht nur die Verwundeten, sondern auch die Sanitäter jene Zonen zu verlassen, die sie angreifen”, erklärte Johnson.

Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin wies die westliche Kritik als unbegründet zurück. Niemand werde den Zivilisten in Aleppo Leid zufügen, versicherte er.

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