Nach dem Fund eines führerlosen Segelboots vor Symi wurden sieben Deutsche gerettet. Der achte Passagier blieb verschwunden; nun haben Einsatzkräfte eine Leiche geborgen.
Nach drei Tagen Suche in der Umgebung der griechischen Insel Symi hat die Küstenwache die Leiche eines Mannes gefunden. Es könnte sich um den deutschen Urlauber handeln, der seit Montag vermisst wurde. Am frühen Morgen war damals ein führungsloses Segelboot entdeckt worden.
An Bord befanden sich acht Deutsche – vier Männer und vier Frauen. Sie waren zum Schwimmen ins Meer gesprungen. Das Segelboot soll anschließend wegen starker Strömungen abgetrieben sein, weil der Kapitän nicht geankert hatte.
Als Erste wurden am Montag ein Mann und eine Frau gerettet. Sie hatten sich schwimmend bis in die Gegend von Panormitis durchgeschlagen. Daraufhin begann eine groß angelegte Such- und Rettungsaktion mit zwei Booten der Küstenwache und einem Hubschrauber der Luftwaffe.
Eine weitere Frau erreichte allein das Ufer und wurde später von einem Fischereiboot entdeckt. Kurz nach 1.20 Uhr am frühen Montagmorgen fand ein Boot der Küstenwache vier weitere Menschen. Damit stieg die Zahl der Geretteten auf sieben.
Seitdem suchten die Behörden nach dem achten Passagier, einem deutschen Mann. Solange die Identifizierung der Leiche und die Obduktion nicht abgeschlossen sind, können sie nicht bestätigen, ob es sich bei dem am Mittwochmorgen gefundenen Toten um den Vermissten handelt.