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#BringBackOurgirls: Aktivistinnen protestieren 1000 Tage nach Chibok-Entführung

#BringBackOurgirls: Aktivistinnen protestieren 1000 Tage nach Chibok-Entführung
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1000 Tage nach der Entführung nigerianischer Schulmädchen durch die Islamisten von Boko Haram haben Aktivistinnen in der Hauptstadt Abuja für die Freilassung der Mädchen protestiert. Die Demonstrantinnen der “Bring-Back-Our-Girls”-Bewegung werfen der Regierung von Präsident Muhammadu Buhari Untätigkeit vor. Denn 90 Prozent der über 200 verschleppten Schülerinnen seien immer noch in Gefangenschaft. Die Regierung verspreche, weitere Mädchen durch Verhandlungen zu befreien, doch es gebe keine Ergebnisse, so Protestanführerin Aisha Yesufu.

Die überwiegend christlichen Mädchen waren im April 2014 von Boko Haram aus dem Ort Chibok im Nordosten des Bundesstaates Borno entführt worden. Der Anführer der Islamisten, Abubakar Shekau, hatte kurze Zeit später in einer Videobotschaft erklärt, die Schülerinnen würden als Sklavinnen verkauft und verheiratet werden. Erstmals konnte im Mai vergangenen Jahres eine von ihnen mit ihrem Baby gerettet werden. Im Oktober kamen 21 Mädchen nach Verhandlungen mit Boko Haram frei, die die Regierung zusammen mit dem Internationalen Roten Kreuz und der Schweizer Regierung geführt hatte. Eine weitere Gefangene wurde Anfang Januar gefunden.