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Göttingen: Festnahmen in der Salafistenszene

Göttingen: Festnahmen in der Salafistenszene
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Die beiden in Deutschland festgenommenen Männer aus der radikal-islamistischen Szene haben nach den Ermittlungen der Polizei einen Anschlag vorbereitet. Der Algerier und der Nigerianer hätten diesen nach Polizeiangaben jederzeit ausführen können. Die Gefahrenlage sei eindeutig gewesen. Den Ermittlungen zufolge ging es um Anschläge, wie es sie in den vergangenen Monaten in Deutschland gegeben habe.

Scharfe Munition hätte verschossen werden können.

Uwe Lührig Göttinger Polizeipräsident

Der Göttinger Polizeipräsident Uwe Lührig erklärte: “Wir haben im Rahmen der Untersuchungsmaßnahmen erlaubnisfreie Waffen gefunden, die so verändert wurden, dass damit scharfe Munition hätte verschossen werden können. Daneben haben wir auch scharfe Muniton gefunden, IS-Fahnen, sowie eine Machete.”

Die Pläne seien nicht ausschließlich auf Göttingen im Bundesland Niedersachsen bezogen gewesen. Der Einsatz sei eine Woche vorbereitet worden.

Bei dem Großeinsatz, der sich auf die radikal-islamistische Szene konzentrierte, wurden insgesamt zwölf Objekte durchsucht – elf davon in Göttingen und ein weiteres im Bereich Nordhessen. 450 Polizisten waren im Einsatz.

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