Kenia: Spannungen bei Wahlwiederholung

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Bei der umstrittenen Wiederholung der Präsidentenwahl in Kenia ist es vereinzelt zu Zusammenstößen zwischen der Bevölkerung und der Polizei gekommen.

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Bei der umstrittenen Wiederholung der Präsidentenwahl in Kenia ist es vereinzelt zu Zusammenstößen zwischen der Bevölkerung und der Polizei gekommen. Besonders in Kisumu, einer Hochburg der Opposition, gab es Proteste. Die Polizei feuerte mit Tränengas auf Demonstranten, die mit Steinen nach den Beamten warfen. Die Wahllokale machten vielerorts gar nicht erst auf.

In Nairobi war der Andrang deutlich geringer als bei der Wahl am achten August, nur vereinzelt bildeten sich Schlangen.

Oppositionsführer Raila Odinga hatte zum Boykott der Wahlen aufgerufen. Die Wahl von Uhuru Kenyatta gilt als sicher, denn Odinga hatte seine Kandidatur zurückgezogen. Den anderen sechs Kandidaten werden kaum Chancen eingeräumt.

Bei der Wahl im August wurde Kenyatta zum Sieger erklärt. Odinga hatte das Wahlergebnis vor Gericht angefochten. Das Oberste Gericht hatte sie aufgrund “schwerwiegende Fehler der Wahlkommission” für ungültig erklärt.

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