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Messerstecher von Hamburg nicht wegen Terrorismus angeklagt

Messerstecher von Hamburg nicht wegen Terrorismus angeklagt
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Ende Juli stürmte Ahmad A. eine Edeka-Filiale in Hamburg Barmbek. Mit einem Messer tötete er einen Menschen und verletzte viele weitere. Die Bundesanwaltschaft hat den 26-jährigen Palästinenser jetzt wegen Mordes und sechsfachen Mordversuchs angeklagt, nicht aber wegen Terrorismus.

Medienberichten zufolge soll A. kurz nach seiner Tat erklärt haben, sein Ziel sei es gewesen, möglichst viele „Christen und Jugendliche“ zu töten. Er selbst habe seine Attacke als Beitrag zum Dschihad betrachtet und als „Märtyrer“ sterben wollen.

Der Mann war den Behörden außerdem bereits vor der Tat als Islamist bekannt. Eine Verbindung zu einer Terrororganisation konnten die Ermittler aber nicht feststellen. Das teilte die Bundesanwaltschaft am Freitag mit.

Ahmad A. wurde von den Ermittlern als „psychisch labil“ eingestuft. Er sitzt seit seiner Tat in Hamburg in Untersuchungshaft.


Laut Augenzeugen schrie Ahmad A. bei seinem Angriff im Sommer “Allahu akbar”.