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Nach Explosion in Österreich: Gasversorgung wieder normal

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Nach Explosion in Österreich: Gasversorgung wieder normal

Die Gasversorgung läuft wieder normal.
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Reuters
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Die Versorgung mit Gas in Europa läuft nach der Explosion in einer Gasverteilstation in Österreich wieder normal. "Alle Transitsysteme sind in alle Richtungen wieder funktionsfähig und in Betrieb", teilte die Betreiberfirma Gas Connect am Mittwoch mit.

Von dem Gas-Terminal im österreichischen Baumgarten aus führen Leitungen unter anderem nach Italien, Ungarn und Deutschland. Bei dem Unglück war ein Mensch ums Leben gekommen.

Die Versorgung sei nun auf dem Stand wie vor dem Unfall, hieß es. Italien hatte unmittelbar nach der Explosion am Dienstag von einem "ernsthaften Problem" bei der Gasversorgung gesprochen.

Unfallursache noch unklar

Die genaue Unfallursache ist laut Gas Connect, einer Tochterfirma des österreichischen Energiekonzerns OMV, weiter unklar. Man gehe von einem technischen Defekt aus.

Zur Klärung der Ursache sei möglicherweise auch ein metallurgisches Gutachten nötig, hieß es von der Firma.

Ein Mitarbeiter des TÜV war mit der Abnahme eines neuen Anlagenteils beschäftigt, als es zu dem Unglück kam. Alle Gasleitungen wurden danach sofort runtergefahren.

Ein Mensch tot, 21 verletzt

Auf dem rund 16 Hektar großen Gelände des Gas-Terminals an der österreichisch-slowakischen Grenze war es im Bereich der Filteranlagen zu der gewaltigen Explosion gekommen. Ein Hektar des Geländes wurde unmittelbar in Mitleidenschaft gezogen.

Bei der Explosion wurde ein Arbeiter getötet, 21 Menschen erlitten Verletzungen. Ein Schwerverletzter, der mit einem Rettungshubschrauber in Krankenhaus geflogen worden war, konnte am Mittwoch die Intensivstation verlassen.

Via Baumgarten wird seit knapp 50 Jahren vor allem Gas aus Russland in Europa verteilt. Pro Jahr strömen mehr als 40 Milliarden Kubikmeter Gas durch die Rohre des Terminals. Das ist etwa zehn Prozent des europäischen Gasvolumens.