Nordsyrien-Konflikt: Ankara warnt Damaskus

Nordsyrien-Konflikt: Ankara warnt Damaskus
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Von Euronews mit dpa
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Regierungstreue Truppen sind offenbar auf dem Weg in die umkämpfte nordsyrische Region Afrin. Die türkische Regierung, die dort vor einem Monat die militärische "Operation Olivenzweig" begonnen hatte, warnte Damaskus vor einer Unterstützung der kurdischen YPG in der Grenzregion.

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Die Türkei hat die syrische Regierung vor einer militärischen Unterstützung der Kurdenmiliz YPG im umkämpften Norden Syriens gewarnt. Die türkische Regierung hatte angekündigt, die YPG nach der Region um Afrin auch aus Manbidsch vertreiben zu wollen. Ankara stuft die YPG wegen ihrer engen Verbindungen zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK als Terrororganisation ein.

Syrische Kurden und die Regierung in Damaskus verhandeln seit mehreren Tagen über die Entsendung von regierungstreuen Truppen nach Afrin. Dort hatte die türkische Armee am 20. Januar die Offensive "Ooperation Olivenzweig" gegen die YPG begonnen, die - als Bestandteil der Syrischen Demokratischen Kräfte - von den USA unterstützt werden.

Kurdische Truppen in Afrin forderten die syrische Regierung auf, in der Region den Luftraum und das Grenzgebiet gegen türkische Attacken zu verteidigen. Eine Einigung darüber wurde nach kurdischen Angaben noch nicht erzielt. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete dagegen, regierungstreue Truppen seien auf dem Weg in die Region Afrin.

Seit Beginn der türkischen Offensive in Nordsyrien sind laut des Innenministeriums in Ankara 786 Türken wegen "Terrorpropaganda" festgenommen worden, 587 von ihnen nach Äußerungen in Sozialen Medien. Die anderen Verhafteten hätten an Protesten gegen die Militäroffensive in Nordsyrien teilgenommen.

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