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Wien will keine Kroaten am Arbeitsmarkt

Wien will keine Kroaten am Arbeitsmarkt
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Von Johannes Pleschberger
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Die Ende Juni auslaufende Zugangsbeschränkung für Arbeitsuchende aus Kroatien soll für zwei Jahre verlängert werden, so die österreichische Bundesregierung (ÖVP-FPÖ).

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Die österreichische Regierung will weiterhin keine Kroatinnen und Kroaten am heimischen Arbeitsmarkt. Die bald auslaufende Zugangsbeschränkung soll jetzt um zwei Jahre verlängert werden, falls die EU zustimmt. Die Oppositionspartei NEOS und das Institut für höhere Studien sehen das kritisch. Besonders da im Wintertourismus Arbeitskräfte fehlen und zuletzt sogar explizit mehr Köche aus Kroatien gefordert wurden.

Helmut Hofer (Arbeitsmarktökonom): "Kroatien ist ein relativ kleines Land. Es sind auch, im Vergleich zu Rumänien und Bulgarien, schon vor der Ost-Öffnung relativ viele Kroaten bereits in Österreich, über 20.000, bereits beschäftigt. Deshalb glaube ich nicht, dass die Effekte besonders groß sind."

"Zu viele arbeitslose Kroaten in Österreich"

Die Bundesregierung, hingegen, glaubt an negative Effekte am Arbeitsmarkt. Es gäbe bereits jetzt zu viele arbeitslose Kroaten in Österreich, warnt zudem der Vorstand des Arbeitsmarkt-Service.

Die bisherige Beschränkung für das neue EU-Mitglied Kroatien gilt übrigens auch in Slowenien, Großbritannien und den Niederlanden, zumindest noch bis Ende Juni.

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