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Italien: In Macerata sind die Meinungen über Rechtsextremismus geteilt

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Italien: In Macerata sind die Meinungen über Rechtsextremismus geteilt
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Macerata ist eine historische Stadt mit ca. 40.00 Einwohnern, die traditionell links wählt. Die Stadt hat Probleme mit Drogenhandel und die schlechte Situation wird von den Einwohnern vermehrt den Migranten zugeschrieben.

Während 2013 der Anteil der rechtspopulistischen Lega-Partei hier noch weniger als 1 Prozent betrug, bekam Matteo Salvini und seine Partei bei den letzten Wahlen ein Fünftel der Stimmen.

Die Meinungen über die Migranten gehen in Macerata auseinander

Neben den Unterstützern der partei, gibt es auch Leute, die Salvini und seine Partei verurteilen.

Ein Vertreter einer Hilfsorganisation unterstützt die Migranten dabei, sich zu integrieren. Ihm sei aufgefallen, dass die rassistsichem Vorurteile gegenüber afrikanischen Migranten in den letzten Jahren stark zugenommen haben.

Außerdem sei die psychische Unterstützung dieser Leute eine der schwierigsten Aufgaben. Die Migranten haben Angst, weil sie wissen, dass ihre Hautfarbe ein Risiko darstelle angegriffen zu werden und zwar nicht nur buchstäblich, sondern im weiteren Sinne.

Ein Schuss-Angriff eines Rechtsextremisten auf Flüchtlinge vor einiger Zeit schockte ganz Italien.

Für die Lega engagieren sich andererseits auch leute mit Migrationshintergrund. Für den jungen paolo, dessen Eltern in den 80ern aus Senegal nach Italien auswanderten ist es wichtige die Probleme der Migranten aus eigener Erfahrung zu kennen, um diese richtig verstehen zu können.

Für ihn müsse Solidarität eine starke Basis haben. Man könne Solidaridät nicht nur auf das Gute stützen. Solidarität müsse konstruktiv sein, so der junge Aktivist.