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Ausgang offen: Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin

Ausgang offen: Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin
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An diesem Montag sind die Augen der Welt auf Helsinki gerichtet. Denn hier, im Präsidentenpalast, treffen sich Donald Trump und Wladimir Putin.

Ein politisches Großereignis mit vielen Fragen einem Ausgang, der völlig offen ist.

Alexander Baunow vom Carnegie Center in Moskau sagt: "Präsident Trump wird wahrscheinlich versuchen, der Gewinner zu sein. Er mag es, seine Wähler zu beeindrucken und ihnen zu zeigen, dass er mehr erreicht als Präsident Obama oder als es Hillary Clinton erreicht hätte."

Eines der Themen: Russlands mutmaßliche Einmischung in den Präsidentschaftswahlkampf 2016. Trump hatte zugesagt, darüber mit Putin zu sprechen.

Ein anderes Thema: der Krieg in Syrien, wo sich über Bande auch die USA und Russland gegenüberstehen. USA als Gegner der syrischen Regierung, Russland als Unterstützer.

Baunow: "Was Trump in Syrien will, ist einmal, den IS zu besiegen, und zum anderen den Iran aus Syrien rauszuhalten. Ob Assad bleibt als jemand, der die Lage unter Kontrolle hat, das kümmert ihn weniger."

Und daneben gibt es weitere Themen, über die beide bei ihrem Vier-Augen-Treffen sprechen können, etwa den Iran oder die Ukraine.

Das Weiße Haus versuchte im Vorfeld des Gipfels, den Eindruck zu zerstreuen, Trump könnte Putin Zugeständnisse machen.

Und Moskau schraubte die Erwartungen herunter. Ein normaler Dialog sei schon ein Erfolg, hieß es aus dem Außenministerium.