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Ryanair-Schock: Untersuchung dauert 6-8 Wochen

Ryanair-Schock: Untersuchung dauert 6-8 Wochen
Copyright REUTERS/Rafael Marchante
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Von Euronews
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Nach der Sicherheitslandung in Frankfurt-Hahn braucht Ryanair sechs bis acht Wochen, um den Vorfall zu untersuchen. Offenbar hat die Airline Mühe, den Druckabfall in der Maschine zu erklären.

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Nach der Sicherheitslandung auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn versucht Ryanair die Fluggäste zu beruhigen und hat sich bei den Passagieren des Unglücksflugs von Dublin nach Zadar entschuldigt. Doch die Erklärung des Vorfalls wird auf sich warten lassen.

In sechs bis acht Wochen gebe es voraussichtlich einen Zwischenbericht, in dem aber noch nichts zur Ursache stehe. Die Airline will jetzt nämlich die Flugschreiber - vor allem den Voice-Recorder mit den Stimmen aus dem Cockpit - analysieren - und das dauert. Der Abschlussbericht werde mehrere Monate brauchen, sagte ein Ryanair-Sprecher.

Die Untersuchungen vor Ort hatten die BfU-Experten am Sonntag abgeschlossen und das Flugzeug anschließend wieder freigegeben.

Die Boeing 737-800 war mit 189 Passagieren auf dem Weg von Dublin ins kroatische Zadar. Wegen des Druckabfalls in der Kabine musste sie im Hunsrück außerplanmäßig landen. Mehr als 30 Passagiere kamen zu einer kurzen Untersuchung ins Krankenhaus. Sie hatten über Kopf- und Ohrenschmerzen sowie Übelkeit geklagt.

Ryanair teilte am Montag mit, «wenige verbleibende Kunden» seien mit dem Bus nach Zadar gefahren worden.

Eine Passagierin hatte in einem Interview mit «Spiegel Online» die fehlende Betreuung bemängelt. Menschen, die unter Schock gestanden hätten, seien weder vom Flughafenpersonal noch von der Airline betreut worden. «Das Einzige, was ich bekam, war eine Standard-Mail, die mich über meine Fluggastrechte aufklärte.» Zudem sei die Übernachtung im Terminal unangemessen gewesen. Es habe nach der Landung eine Dreiviertelstunde gedauert, bis sich die Türen geöffnet hätten.

Ryanair-Sprecher Robin Kiely teilte mit, das Flugzeug sei letztlich ordnungsgemäß gelandet, so dass die Passagiere es hätten verlassen können. Den Kunden seien Erfrischungsgutscheine ausgehändigt und eine Hotelübernachtung genehmigt worden, «obgleich nur wenige Unterkünfte zur Verfügung standen».

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