Cyberattacke: 1,5 Millionen Patienten betroffen

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Von Jule Scharr mit dpa, reuters
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Hacker haben medizinische und persönliche Daten von rund 1,5 Millionen Menschen in #Singapur gestohlen.

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Hacker haben sich Zugriff auf die Gesundheitsdaten von rund 1,5 Millionen Menschen in Singapur verschafft.

Dabei wurden auch Informationen über den Gesundheitszustand von Ministerpräsident Lee Hsien Loong gestohlen. Das hat der Regierungschef auf Twitter bestätigt. Singapurs Internetsicherheitsagentur CSA bezeichnete den Vorfall als „schwerwiegend, noch nie dagewesen und massiv."

Gesundheitsminister Gan Kim Yong nahm in einer Pressekonferenz Stellung: "Ich bedaure zutiefst, was geschehen ist. Die Rolle des öffentlichen Gesundheitswesens ist nicht nur, die Menschen gut zu versorgen, sondern auch die Vertraulichkeit ihrer Daten zu gewährleisten. Ich möchte mich bei allen betroffenen Patienten entschuldigen.“

Es wurden persönliche Daten wie Adressen und Geburtsdaten, aber auch medizinische Informationen etwa über verschriebene Medikamente abgegriffen. Den Ermittlern zufolge ereignete sich der Angriff zwischen Mai 2015 und Juli dieses Jahres. Über mögliche Täter machten sie keine Angaben.

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