Ex-Premier wegen Geldwäsche angeklagt

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Von Euronews
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Najib Razak gründete nach seiner Wahl 2009 einen Staatsfond, über vier Millarden Dollar wurden abgezweigt. 681 Millionen fanden sich auf seinen Privatkonten, 25 Millionen in bar in Luxushandtaschen in seinem Haus - Geschenke, wie Najib erklärte.

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25 Millionen Bargeld im Haus, 681 Millionen auf dem Privatkonto - in Malaysia steht der Ex-Premier Najib Razak vor Gericht, ihm drohen bis zu 20 Jahre Haft.

Staatsfond geplündert - über 4 Milliarden Dollar verschwunden

Nach seiner Wahl zum Premierminister 2009 gründete Najib den aus Staatsgeldern gespeisten Fonds 1MDB, auf den er in Personalunion als Finanzminister Zugriff hatte. Der Fonds verlor rund elf Milliarden US-Dollar, auch das Geld auf seinen Privatkonten stammte von dort - insgesamt wurden über vier Milliarden Dollar abgezweigt.

Weltweite Ermittlungen

Jetzt kam eine beschlagnahmte Luxusyacht - Wert 250 Millionen - nach Malysia zurück. Ermittelt wird seit längerem in den USA, Europa und Asien, jetzt wurde Najib in drei weiteren Fällen der Geldwäsche angeklagt. Eine Regierungskommission hatte ihn während seiner Amtszeit von allen Vorwürfen freigesprochen.

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