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Handelsstreit: Kühlhäuser in den USA füllen sich

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Handelsstreit: Kühlhäuser in den USA füllen sich

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NBC
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Während die USA und China eine weitere Runde im Handelsstreit einläuten, könnten sich die angekündigten Zölle auch bald auf das Geschäft von amerikanischen Fleischproduzenten niederschlagen.

Der Hintergrund: China und Mexiko gehören zu den größten Abnehmern von amerikanischem Fleisch - beide haben als Antwort auf US-Zölle eigene Abgaben auf amerikanisches Schweinefleisch beschlossen, was die Nachfrage drücken wird. China hatte letzten Monat die Abgabe sogar auf 62 Prozent erhöht.

Die Zölle kommen für amerikanische Fleischproduzenten zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

Denn die Fleischpr oduktion in den USA steigt stetig - angetrieben von billigen Futtermitteln. Zwar steigt auch der Konsum von Fleisch auf dem heimischen Markt, aber nicht schnell genug, um die Überproduktion aufzufangen.

Die Branche ist deshalb stark auf den Export angewiesen.

Was nicht verkauft wird, wird eingefroren. Laut einem Bericht der Washington Post lagern derzeit 1,13 Millarden Pfund Fleisch in amerikanischen Kühlhäusern, acht Prozent mehr als im Vorjahr.

"Wir erwarten, dass das Inventar in den Kühlhäusern weiter steigt. Wir rechnen mit einem Rekord-Anstieg der Produktion für diesen Herbst"

Was für die Produzenten zum Problem werden könnte, freut die Verbraucher: Experten rechnen damit, dass die großen Fleischvorräte zu niedrigeren Preisen rund um die Feiertage zum Ende des Jahres führen könnten.