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Brückeneinsturz in Genua: Di Maio macht Autostrada für das Unglück verantwortlich

Brückeneinsturz in Genua: Di Maio macht Autostrada für das Unglück verantwortlich
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Hunderte von Rettungshelfern, Polizeileuten und Feuerwehrmännern suchen in den Trümmern weiterhin nach Überlebenden.

Die Suche wird durch die großen Betonstücke der eingestürzten Brücke erschwert.

Wie lange die Suchaktion noch andauern wird, ist laut der Polizei noch unklar.

Der Regionalpräsident von Ligurien, Giovanni Toti, geht davon aus, dass die Anzahl der Todesopfer noch steigen werde, solange die Rettungsaktionen anhalten.

In Italien ist die Stimmung düster und die Temperaturen hoch. Die Rettungshelfer setzen ihre Arbeit trotz des heutigen Feiertages fort.

Und nun beginnen die Schuldzuweisungen an der Katastrophe.

Die Einwohner Genuas sind am Boden zerstört. Nach der Verzweiflung kommen nun Schock und Wut. Beunruhigungen bezüglich der Sicherheit der Brücke bestehen nämlich bereits seit einiger Zeit.

Wer trägt die Verantwortung dafür, dass die Brücke nicht richtig instand gehalten wurde?

Der stellvertretende Ministerpräsident von Italien, Luigi di Maio, weist der italienischen Autostrada die Schuld zu. Die private Autobahnfirma ist für die meisten Brücken und Straßen in Italien zuständig.

Di Maio äußerte nun den Gedanken, dass es Zeit sei, dass Straßen und Brücken wieder verstaatlicht werden.

Laut di Maio fordere die Autostrada die höchsten Mautgebühren in Europa ein und bezahle die niedrigsten Steuern in Luxemburg. Demnach hätte der Autobahnbetreiber mehr für die Wartung der Brücke tun sollen.

Das italienische Transportministerium möchte nun ältere Brücken und Straßen im ganzen Land überprüfen.

Die örtlichen Verwaltungsbehörden werden sich ihrerseits ebenfalls mit der Unfallursache der eingestürzten Autobahnbrücke beschäftigen und die Verantwortlichen suchen müssen.