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Gold gegen Inflation: Venezolaner sollen Kleinstmengen kaufen

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Gold gegen Inflation: Venezolaner sollen Kleinstmengen kaufen

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Die Versorgungsengpässe in Venezuela verängstigen die Bevölkerung weiter, trotz der Währungsreform, bei der der Bolivar um 95 Prozent abgewertet und der Mindestlohn kräftig erhöht wurde.

Flucht ins Gold - Preise verdreifacht

Laut Expertenschätzungen verdoppeln sich die Preise bei einer Inflation von 100.000 Prozent alle 18 Tage, deshalb flüchten die Venezolaner ins Gold, der Preis hat sich verdreifacht. Präsident Nicolas Maduro hat jetzt die Ausgabe von goldgedeckten Anleihen und den freien Verkauf von kleinen Goldmengen an die Bevölkerung angekündigt – Maduro zeigte kleine Goldbarren von wenigen Gramm.

"Ich habe mehrere Tausend davon, wir geben Millionen Barren aus, damit das venezolanische Volk sein Geld in Gold anlegen kann. Ausserdem werden Goldzertifikate Teil des nationalen Rentenplans. Es wird Barren von 1,5 und 2,5 Gramm geben.”

Maduro muss die Hyperinflation stoppen; Rentner, Hausfrauen oder Geschäftsleute sollen sich so vor dem Wertverlust ihre Geldes schützen können.

Misswirtschaft unter dem sozialistischen Präsidenten und US-Sanktionen lassen die Menschen im Land mit den größten Erdölreserven der Welt unter Hunger, Arbeitslosigkeit und Geldentwertung leiden.