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Labour-Party: Partei-Chef Corbyn nach Antisemitismus-Vorwürfen in schwieriger Lage

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Labour-Party: Partei-Chef Corbyn nach Antisemitismus-Vorwürfen in schwieriger Lage

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Jeremy Corbyns Führung wird in in den letzten Monaten wegen der Antisemitismus-Vorwürfe vom Pech verfolgt.

Laut dem ehemaligen Premierminister Gordon Brown werde der Vorfall Spuren in der Geschichte der Labour Party hinterlassen.

Der ehemalige Oberrabiner Lord Sacks äußerte, dass es sich um judenfeindliche Äußerungen handle, die es im Vereinten Königreich in dieser Form seit Jahrunderten nicht gegeben habe.

Für Jeremy Corbyn ist es eine schwierige politische Situation. Einer seiner Abgeordneten ist bereits zurückgetreten und es ist mit weiteren Rücktritten zu rechnen.

Allerdings besteht innerhalb der Partei Corbyns das Gefühl, dass dies eine Strategie ist, ihn erneut politisch zu schwächen. Es ist bekannt, dass Corbyn bei der demokratischen Partei nicht beliebt ist.

Er war bereits mit zwei Führungswettstreiten konfrontiert. Mehr als 4 Fünftel seiner Abgeordneten habem dem Partei-Chef ihr Misstrauen ausgesprochen.

Jeremy Corbyn hat allerdings noch immer die große Unterstützung der Parteimitglieder und in der Labour Party zählt das am meisten. Sollte es nämlich ein weiteres Misstrauensvotum geben, ist es sehr wahrscheinlich, dass er dies gewinnen werde.

Angesichts der schwierigen politischen Situation und hinsichtlich möglicher Neuwahlen im Vereinten Königreich in sechs Monaten, ist es deshalb nicht sehr wahrscheinlich, dass die Oppositionspartei einen Wechsel wünscht.