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Bagdad-Falludscha: Zugstrecke im Irak wiedereröffnet

Bagdad-Falludscha: Zugstrecke im Irak wiedereröffnet
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Ausgebrannte Autos und Panzer, eingestürzte Brücken und zerstörte Häuser ... Durch diese Landschaft im Westen des Iraks fährt wieder ein Zug, es ist ein wahrer Fortschritt für das gebeutelte Land.

Die 65 Kilometer lange Eisenbahnstrecke verbindet die Hauptstadt Bagdad mit Falludscha, wo bis 2016 der Islamische Staat herrschte.

"Die Bahnlinie von Falludscha nach Bagdad wurde teilweise zerstört und 45 Abschnitte wurden von Granaten beschädigt. Als wir angefangen haben die Strecke zu reparieren, waren die Leute überrascht, als sie die Bauarbeiten sahen", erzählt Abdul Mutalib Salih, Operationsleiter für Ramadi Railway.

Der Zug darf höchstens 100 km / h fahren, um zu großen Druck auf die geflickten Schienen zu vermeiden. Doch für die Passagiere ist es eine komfortable Alternative zu den staubigen und überfüllten Straßen.

"Wegen der Checkpoints war es früher schwierig und auch wegen der Staus waren wir immer zu spät. Das ist jetzt anders, es ist einfacher für die Passagiere von A nach B zu kommen. Außerdem ist das Ticket günstig", berichtet ein Reisender.

Der Zug fährt einmal täglich, um 6.45 von Falludscha nach Bagdad und um drei Uhr nachmittags wieder zurück - mit durchschnittlich 250 Passagieren an Bord.

2016 investierte der Irak 137 Millionen Dollar, um 12 neue Züge aus China zu kaufen und es wird daran gearbeitet, auch die Zugstrecken nach Baiji, Tikrit und Samarra wieder zu eröffnen.