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66. Filmfestival in San Sebastian eröffnet

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66. Filmfestival in San Sebastian eröffnet

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In San Sebastián ist man stolz, das kleinste unter den großen Film Festvals zu sein. Der Vorhang für die 66. Ausgabe ist eröffnet. Insgesamt werden bis zum 29. September über 200 Filme gezeigt. Das Festival orientiert sich an der Charta für Gleichstellung und Diversität, die in diesem Jahr bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes initiiert wurde. Im offiziellen Wettbewerb konkurrieren 22 Filme.

Festival-Direktor José Luis Rebordinos ist vom Erfolg überzeugt: "Im offiziellen Wettbewerb haben wir große Vielfalt und ein ausgewogenes Verhältnis großartiger Autorinnen und Autoren wie Naomi Kawase, Claire Denis, Brillante Mendoza oder Peter Strickland, der zwar nicht viele Filme gemacht hat aber schon als Kultregisseur gilt. Die Werke werden ergänzt durch mehrere andere Filme."

Im Wettbewerb sind achtzehn Filme, darunter "El amor menos pensado", das Debütwerk des Argentiniers Juan Vera. Eine Komödie, die in seinem Land gut ankam. Erzählt wird die Geschichte eines Paares, das sich trennt, um die Jugend wieder aufleben zu lassen.

Hauptdarsteller Ricardo Darín sprach über seine Verbindung zu seiner Filmpartnerin Mercedes Morán: "Der Ausdruck: die Chemie stimmt, traf zu. So kann man gut arbeiten, Du kannst etwas ändern, wenn etwas nicht passiert. Aber das ist schwierig und mit viel Arbeit verbunden. Wenn so etwas auf natürliche Weise passiert, so wie bei uns, dann ist das ein Vergnügen und man wird mitgerissen."

Euronews-Korrespondent Carlos Marlasca kommentierte in San Sebastian: "Das Publikum hier ist französisch, niederländisch, deutsch oder britisch. Das Straßenbild von San Sebastián zeigt sein internationales Gesicht anlässlich eines Festivals, das erstmals Preise für Bilder und Design vergibt. Der Eröffnungsfilm hat angedeutet, dass dieses Film Festival mit denen in Cannes und Venedig mithalten kann."