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Rückblick auf Japans Pkw-Historie: "Ganzheitlicher Ansatz für Automobilbau"

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Rückblick auf Japans Pkw-Historie: "Ganzheitlicher Ansatz für Automobilbau"

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In zwei parallelen Ausstellungen in Los Angeles wird die Geschichte der japanischen Automobilindustrie zum Leben erweckt. Die erste Schau trägt den Titel "Die Wurzeln von Monozukuri: Kreativer Geist im japanischen Automobilbau". Sie hebt die Schlüsselelemente der japanischen Designphilosophie hervor, bevor Japan zur Marktdominanz aufstieg.

Die zweite Ausstellung "Fine Tuning: Japanese-American Customs" beleuchtet den Aufstieg der japanischen Autokultur, die Individualisierung der Märkte und wie sich Japan und die USA gegenseitig beeinflussten, um die Autokultur neu zu definieren.

Alles begann 1917, als das erste japanische Serienauto vom Band lief - damals übernahm der japanische Autohersteller viel Know-how von der Automobilherstellung in den USA.

Leslie Kendall ist der Chefhistoriker vom "Petersen Automotive Museum" in Los Angeles:

"Henry Ford hat vielleicht das bewegliche Montageband erfunden, aber es waren die Japaner, die die Montagetechniken perfektioniert haben. Sie waren diejenigen, die das "just in time"-Liefersystem durchführten, das die Lagerbestände sehr gering hielt, so dass sie bei der Herstellung so effizient wie möglich sein konnten. Die Japaner investierten auch viel in ihre Mitarbeiter, in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter, in das geistige Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz für den Automobilbau, der sich im Laufe der Zeit wirklich durchgesetzt hat."

Aus westlicher Sicht galten japanische Autos der ersten Produktionslinien oft als preiswert, aber mangelhaft. Doch die Qualität verbesserte sich ständig und in den 70er Jahren eroberten japanische Autos die Märkte auf der ganzen Welt. Beide Ausstellungen sind noch bis April im Petersen Automotive Museum in Los Angeles zu sehen.

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