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Argentinischer Notenbankchef tritt zurück

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Der argentinische Notenbankchef Luis Caputo ist nach nur drei Monaten im Amt zurückgetreten. Der Rücktritt erfolge aus persönlichen Gründen, heißt es in einer Erklärung.

Er hoffe, dass die neue Vereinbarung mit dem Internationalen Währungsfonds das Vertrauen in das Land wieder herstelle, so Caputo.

Der IWF hat Argentinien zur Stützung der Wirtschaft neue Kredite gewährt, die nun zeitlich früher als zunächst vereinbart ausgezahlt werden.

Als Präsident der Zentralbank war Caputo eine der wichtigsten Figuren in der derzeitigen Währungskrise des Landes.

Die Preissteigerung der letzten Monate nach der starken Abwertung des Peso, zwang die Regierung, für 2018 eine Inflation von 42 Prozent vorauszusagen.

Unterdessen hat ein Generalstreik gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung Argentinien weitgehend lahmgelegt.

Der Protest richtet sich gegen die hohe Inflation, drastische Sparmaßnahmen und die laufenden Verhandlungen der Regierung mit dem Internationalen Währungsfonds

Die Krise hob die Arbeitslosenquote mit 9,6 Prozent auf den höchsten Stand seit zwölf Jahren.