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Parlament spricht Ministerpräsident Löfven Misstrauen aus

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Parlament spricht Ministerpräsident Löfven Misstrauen aus

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Das schwedische Parlament hat dem sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven das Vertrauen entzogen. Die Mehrheit der neu gewählten Parlamentarier stimmte für seine Ablösung.

Eine solche Abstimmung ist üblich nach einer Wahl, Löfven wird die Regierung zunächst kommissarisch weiterführen:

"Die Geschichte zeigt, dass linke und rechte Parteien zusammenarbeiten können. Die Schweden haben das Recht, dies nicht nur auf regionaler, sondern auch auf nationaler Ebene zu erwarten. Ich werde weiter daran arbeiten, eine Regierung zu bilden, die Schweden an erste Stelle setzt.

Sozialdemokraten und Liberal-Konservative wollen beide die Regierung stellen, aber keiner bringt eine Mehrheit zusammen. Das rot-grüne Bündnis unter Löfven hat nur ein Mandat mehr als die bürgerliche Vier-Parteien-Allianz.

Deshalb kommt den rechtspopulistischen Schwedendemokraten eine Schlüsselrolle zu mit denen wollen die etablierten Parteien aber keinesfalls koalieren.

Wenn eines der Lager das zulässt, könnten die Rechtspopulisten als Mehrheitsbeschaffer einer Minderheitsregierung eine mächtige Rolle bekommen.