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Friedensnobelpreis: Internationales Lob für Mukwege und Murad

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Friedensnobelpreis: Internationales Lob für Mukwege und Murad

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Es gibt internationales Lob und Glückwünsche für die diesjährigen Friedensnobelpreisträger.

Am Freitag waren die Namen von Berit Reiss-Andersen, der Vorsitzenden des norwegischen Nobelkomitees, bekannt gegeben worden: "Das norwegische Nobelkomitee hat beschlossen, Denis Mukwege und Nadia Murad den Friedensnobelpreis 2018 zu verleihen, für ihre Bemühungen gegen den Einsatz sexueller Gewalt als Waffe in Kriegen und bewaffneten Konflikten."

EU-Ratspräsident Donald Tusk hat sofort auf Twitter reagiert:.... "Ich gratuliere den beiden Friedensnobelpreisträgern. Meine tiefste Hochachtung für ihren Mut, ihr Mitgefühl und die Menschlichkeit, die sie in ihrem täglichen Kampf zeigen."

Jubel bei Betroffenen vor Ort

Aber es sind die Menschen vor Ort - die von ihrer Arbeit direkt betroffen sind - von denen es das meiste Lob gegeben hat.

Wie so viele andere wurde auch die 18-jährige Jamila Khedr Murad viele Monate lang vom so genannten islamischen Staat festgehalten: "Unser Leben unter dem IS war die reine Folter. Seit unserer Befreiung leben wir in Camps, wir haben es nicht einfach. Aber ich war sehr, sehr glücklich für Nadia Murad."

Ähnliche Reaktionen in der kongolesischen Stadt Bukavu, wo Doktor Mukwege seit vielen Jahren arbeitet: "Hier im Panzi-Krankenhaus hat er uns versorgt, er ist wie ein Vater für mich. Ich habe ein Kind geboren, das er zur Schule gebracht hat, seinen Schulabschlu ss bezahlt hat, und jetzt geht mein Sohn zur Universität."

Doch kein Nobelpreis für Trump und Kim Jong Un

Es hatte Spekulationen gegeben, dass der Nobelpreis an Präsident Trump und Kim Jong Un gehen würde, nach deren Gesprächen Anfang des Jahres.

Die Ankündigung, dass Denis Mukwege und Nadia Murad die Auszeichnung erhalten haben, sorgt nun für große Begeisterung.