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Sturzflut spült Schulbus weg: Mindestens 18 Todesopfer, viele Verletzte

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Sturzflut spült Schulbus weg: Mindestens 18 Todesopfer, viele Verletzte

Sturzflut spült Schulbus weg: Mindestens 18 Todesopfer, viele Verletzte
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Screenshot via EBU
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Nach sintflutartigen Regenfällen und Überschwemmungen hat es in Jordanien zahlreiche Tote gegeben.

Schulgruppe von Sturzflut überrascht

Eine Schulgruppe war bei einem Ausflug am Toten Meer rund 30 Kilometer südwestlich der Ortschaft Madaba von den Fluten überrascht und weggespült worden. Zu den Toten und Verletzten gehören auch Familienmitglieder, die unweit des beliebten Touristenresorts ein Picknick machten.

Bei den meisten der bisher geborgenen 18 Toten handelt es sich nach Angaben des Krankenhauses um Kinder und Lehrer.

Großangelegte Rettungsaktion, Israel sendet Rettungshubschrauber

In einer großangelegten Rettungsaktion von Militär und anderen Einsatzkräften konnten 34 Menschen lebend geborgen werden, einige von ihnen schwer verletzt. Israel schickte auf Anfrage des Nachbarlandes Rettungshubschrauber. Rettungskräfte durchforsten die Klippen unweit des Toten Meeres, dort waren bereits einige der Toten aufgefunden worden.

Der jordanische König Abdullah sagte seine Reise nach Bahrain ab und verfolgt die Bergungsarbeiten.

Das Tote Meer ist ein beliebtes Urlaubsziel in der Region. Durch das trockene Klima und zerklüftete Felsschluchten kommt es immer wieder zu Sturzfluten, die sich in den Salzsee ergießen.