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Starkes Erdbeben erschüttert Zakynthos

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Starkes Erdbeben erschüttert Zakynthos

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Ein Erdbeben der Stärke 6,8 hat die Region um die Touristeninsel Zakynthos erschüttert. Das Beben ereignete sich am frühen Freitag Morgen. Bisher wurden keine Verletzten gemeldeten, sagen die griechischen Behörden.

Nach Angaben des US Geological Survey lag das Epizentrum etwa 33 Kilometer südwestlich von Mouzaki, in einer Tiefe von 14 Kilometern unter dem Meeresboden. Das Dorf Mouzaki liegt im südlichen Teil der Inse Zakynthos. Aus einem anderen Teil der Insel wurden Steinschläge gemeldet. Die Inselhauptstadt Zakynthos schaltete aus Sicherheitsgründen den Strom ab, um Brände zu vermeiden.

Das Beben ereignete sich gegen 2 Uhr morgens Ortszeit. Viele Menschen verbrachten die Nacht in ihren Autos oder auf der Strasse.

"Das Erdbeben ereignete sich genau dort, wo sich die afrikanische und die europäische Erdplatte treffen", sagt der Geologieprofessor Efthimios Lekkas. Es sei Teil der normalen, seismischen Aktivität des Gebiets. "Ich denke, dass sich die Bewohner und die Häuser in diesem Fall sehr gut bewährt haben", so Lekkas.

Das Beben war auch auf dem Festland zu spüren. Im südlichen Peloponnes brach ein Teil einer Kirchenmauer zusammen.

Griechenland hat in der Vergangenheit schwere Erdbeben erlebt und verfügt daher über strenge Bauschutzgesetzte. Das Land verzeichnet jedes Jahr Tausende von Erschütterungen.

"Die Häuser und die Infrastruktur sind so gebaut, dass sie selbst einem noch größeren Erdbeben standhalten würden", so der Geologieprofessor. "Ich denke, alles entwickelt sich normal, so dass es keine Probleme gibt", sagt er. ;am erwarte ein Nachbeben von einer Stärke bis zu 5,7, das allerdings viel schwächer ausfallen werde als das Hauptbeben.