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US-Kongresswahlen: Gradmesser für Trump

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US-Kongresswahlen: Gradmesser für Trump

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Die Amerikaner stimmen bei den Kongresswahlen über die Besetzung des Repräsentantenhauses und eines Teils des Senats ab, doch zugleich sind die sogenannten Midterms immer auch ein Gradmesser für die Arbeit des Präsidenten. In der Vergangenheit wurde dem Amtsinhaber bei den Halbzeitwahlen oft ein Denkzettel verpasst.

„Ich glaube, ich hätte auch gewählt, wenn Trump nicht Präsident wäre. Doch das derzeitige politische Klima hat wahrscheinlich mehr Menschen angespornt, zur Wahl zu gehen", sagte ein Mann aus dem Bundesstaat Virginia.

„Wenn man nicht wählen geht und versucht, etwas zu ändern, dann muss man in den nächsten zwei Jahren mit dem Terror leben", so eine Frau aus New York.

Donald Trump war im Wahlkampf omnipräsent und spielte seine Karten aus, die sich 2016 als Trümpfe erwiesen: Einwanderungspolitik, Grenzschutz und vor allem: Erst Amerika, dann die anderen.

NBC-Reporter Hans Nicholls kommentiert: „Im Mittelpunkt der Botschaft des Präsidenten stand die Warnung, dass sich die Lage verschlechtern könnte, wenn er seine Mehrheit im Repräsentantenhaus oder im Senat verliert. Demgegenüber steht das, worüber einige republikanische Abgeordnete lieber sprechen wollen, nämlich Steuererleichterungen und das Stärken der Wirtschaft."

Die ersten Zahlen deuten auf eine hohe Beteiligung hin, Ergebnisse werden an diesem Mittwochmorgen erwartet.