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Trotz Rücktritt als CSU-Chef: Seehofer will Innenminister bleiben

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Jetzt ist es offiziell: Horst Seehofer will als CSU-Chef zurücktreten. Das Amt des Bundesinnenministers will er jedoch behalten.

Seehofer: "Werde das Amt weiter ausüben"

Horst Seehofer (CSU) hat nach eigenen Worten nicht vor, das Amt des Innenministers aufzugeben. "Ich bin Bundesinnenminister und werde das Amt weiter ausüben", sagte er am Montag bei einem Besuch in Bautzen. Das Amt des CSU-Vorsitzenden werde er niederlegen. "Das Amt des Bundesinnenministers ist von dieser Entscheidung in keiner Weise berührt."

Nur Rücktritt vom CSU-Vorsitz

Am Sonntagabend war aus CSU-Kreisen durchgesickert, Seehofer habe in der engsten Parteiführung seinen Rücktritt als Vorsitzender für Anfang 2019 angekündigt. Dann solle auf einem Sonderparteitag ein Nachfolger gewählt werden. Allerdings hatte es auch Spekulationen gegeben, dass Seehofer zugleich in absehbarer Zeit als Innenminister abtreten könnte. Das bestritt der Christdemokrat nun.

Schon seit langem, erst recht aber nach der für die CSU schlechten Wahl, gibt es bei den Christsozialen Forderungen nach einem Rückzug Seehofers vom Parteivorsitz.

Die Opposition hat zuletzt gefordert, Seehofer solle auch als Bundesinnenminister zurücktreten. Die Grünen etwa verlangten einen sofortigen Rücktritt Seehofers.