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Schwere Ausschreitungen in Athen

Schwere Ausschreitungen in Athen
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In der Nacht zu Sonntag kam es im Athener Stadtzentrum zu Straßenschlachten zwischen Linksautonomen und Polizisten. Die Polizei setzte Tränengas ein. Mindestens 12 Personen wurden festgenommen.

Zuvor hatten etwa 10 000 Menschen der blutigen Niederschlagung der Studentenrevolte von 1973 durch die griechische Militärjunta gedacht. Die Demonstranten wandten sich in Sprechchören gegen Kapitalismus, Imperialismus und Fremdenfeindlichkeit.

"Diese Gedenkfeier ist kein Gedenken fürs Museum, sie ist etwas Dynamische", sagt Stefanos Ganotis. Heutzutage gäbe es ein großes Bedürfnis, für bestimmte Dinge zu kämpfen, die vor einigen Jahren selbstverständlich gewesen seien, so der Geschichtslehrer.

Vor dem Politechnikum, dem Zentrum der damaligen Studentenrevolte, wurden zahlreiche Blumen in Gedenken an die Toten niedergelegt. Die Studentenrevolte vor 45 Jahren leitete das Ende der Militärdiktatur ein.