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Banales Ende für einen Drogenboss

Banales Ende für einen Drogenboss
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Banales Ende für einen Drogenboss. Hector Beltran Leyva stirbt am Sonntagnachmittag im Alter von 56 Jahren in einem Krankenhaus in Toluca. Er erlag einem Herzinfarkt, teilten die Behörden mit.

Leyva alias "El H" war einer der meistgesuchten Männer Mexikos. Auf ihn waren fünf Millionen Dollar Kopfgeld gesetzt. 2014 wurde er gefasst und saß seit dem in einem Hochsicherheitsgefängnis in El Altiplano.

Leyva und seine Brüder Alfredo, Arturo und Carlos hatten einst dem Sinola-Kartell von Joaquín "El Chapo" Guzmán angehört. 2008 kam es zum Bruch. Das führte zu blutigen Aussernandersetzungen.

Der Leyva-Bande werden neben Drogen- und Waffenhandel auch Auftragsmorde, Menschenhandel und Geldwäsche vorgeworfen.