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Eilmeldung

Italien: Polizei gelingt Schlag gegen Welpenmafia

Italien: Polizei gelingt Schlag gegen Welpenmafia
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REUTERS/Clodagh Kilcoyne
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In Italien ist der Polizei ein Schlag gegen einen internationalen Welpenhandelsring gelungen. Mehrere Männer wurden festgenommen.

Hundwelpen aus Osteuropa weiterverkauft

Sie sollen Hundewelpen aus Osteuropa nach Italien gebracht und dann an weiter verkauft haben.

Die Polizei entdeckte Hunderte von Tieren in Pappkartons und verdreckten Käfigen. Sie wurden offenbar von den Tierhändlern trotz ihres gesundheitlich angeschlagenen Zustands für einen Preis zwischen 750 und 850 Euro pro Stück verkauft.

Das (illegale) Geschäft mit den Tierbabys

Die Polizei war den Tierhändlern im vergangenen Dezember auf die Spur gekommen, als sie einen LKW mit 65 Hundewelpen entdeckten. Das weltweite Geschäft mit Tierbabys boomt, doch selten wissen die Tierliebhabeer um die elenden Zustände unter denen viele der Tiere ihr Dasein fristen.

Die bei der Razzia entdeckten Welpen wurden an Familien zur Adoption gegeben.

Neues Gesetz in Großbritannien verbietet Verkauf an Zoohandel

In Deutschland dürfen Hundewelpen erst nach acht Wochen von ihrer Mutter getrennt werden. Züchter dürfen die Tiere aber an den Zoohandel weiterverkaufen.

In Großbritannien wurde jüngst ein Gesetz verabschiedet, wonach Hunde- und Katzenbabys zukünftig nur noch bei ausgewiesenen Züchtern oder bei Tierheimen erworben werden können. Das als "Lucy's Law" bekannt gewordene Gesetz war nach einem Skandal des misshandelten Cavalier King Charles Spaniels Lucy benannt worden, die von einer Welpenfarm in Wales gerettet wurde und an den Folgen ihrer gesundheitlichen Schäden starb.