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Dänemark: Opferzahl nach Zugunglück steigt auf acht

Dänemark: Opferzahl nach Zugunglück steigt auf acht
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Bei dem Zugunglück in Dänemark sind zwei Menschen mehr ums Leben gekommen, als ursprünglich gedacht. In der Nacht wurden die beiden Toten in dem Unfallzug gefunden, dadurch erhöht sich die Zahl der Todesopfer auf acht, 16 Menschen wurden verletzt. Die Polizei ist sich nun sicher, dass niemand mehr im Zug ist.

Die Suche nach der Unglücksursache geht unterdessen weiter. Bo Haaning vom Dänischen Unfalluntersuchungsamt: "Wir sammeln im Moment Informationen und Daten, um zu klären, was genau passiert ist - auch damit sich so etwas nicht wiederholt. Das Einzige, was ich zurzeit sagen kann, ist, dass ein Anhänger des Zuges fehlt und ein weiterer am Unfall beteiligt ist. Warum und wie ka nn ich noch nicht sagen."

Das Zugunglück hatte sich am Mittwochmorgen auf der 18 Kilometer langen Storebælt-Brücke ereignet. Die Brücke ist eine der wichtigten Verkehrswege Dänemarks. Sie verbindet di e Inseln Fünen (Fyn) und Seeland (Sjælland).

Während eines heftigen Sturms über Skandinavien schleuderte der Wind offenbar Ladung eines Güterzugs gegen den entgegenkommenden Passagierzug. Laut ersten Angaben der Havariekommission löste sich vermutlich ein leerer Anhänger vom Güterzug und traf den Personenzug - oder der Zug fuhr in ihn hinein.

Es handelt sich um das schwerste Zugunglück in Dänemark seit 1988