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Vox sagt ja: Andalusische Regierung mit rechter Hilfe

Vox sagt ja: Andalusische Regierung mit rechter Hilfe
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In der südspanischen Region Andalusien regiert künftig eine liberal-konservative Koalition mit Zustimmung von Rechtsaußen. Die Partei Vox erklärte sich bereit, das Regierungsbündnis aus konservativer Volkspartei PP und den liberalen Ciudadanos zu tolerieren. Es ist das erste Mal seit dem Ende der Franko-Diktatur im Jahr 1975, dass eine Partei vom rechten Rand des politischen Spektrums in der Regierungsbildung eine Rolle spielte.

Bei der Regionalwahl Anfang Dezember blieben die Sozialisten stärkste politische Kraft, verloren aber ihre Regierungsmehrheit. Zuvor waren sie in Andalusien 36 Jahre lang an der Macht. Die 2013 gegründete Rechtspartei Vox erhielt bei der Wahl elf Prozent der Stimmen und gewann somit zwölf Sitze im Regionalparlament. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez hatte vor einer Zusammenarbeit mit Vox gewarnt.