Spaniens Taxifahrer protestieren wieder – aber nicht in Barcelona

Spaniens Taxifahrer protestieren wieder – aber nicht in Barcelona
Von Euronews
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In Madrid hatten die Behörden ihre liebe Not, die vielen Protest-Taxis von der Straße zu befördern. In Barcelona gibt es unterdessen eine Lösung, die aber nicht allen gefällt.

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In Spanien gehen die Proteste von Taxifahrern weiter. Am Montag blockierten sie mit Hunderten Taxis eine wichtige Straße in der Hauptstadt Madrid. Die Polizei rückte mit Einsatztrupps an. Es dauerte Stunden, bis die Taxis mit Abschleppwagen entfernt wurden.

Die Taxifahrer demonstrieren gegen alternative Fahrdienstvermittler wie beispielsweise Uber. Sie fordern strengere Regeln, unter anderem wollen sie erreichen, dass man einen Mietwagen bei den Alternativanbietern mindestens sechs Stunden im Voraus buchen muss.

Mitte vergangener Woche hatten die Taxifahrer eine neue Protestwelle gestartet. Dabei war es auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Betroffen war am Mittwoch auch König Felipe VI. Weil die Taxifahrer vor dem Eingang zum Madrider Messegelände protestierten, musste er einen Hintereingang benutzen.

In Barcelona haben die Taxifahrer ihren Protest vorerst beendet. Mit einer knappen Mehrheit stimmten sie dafür, eine von der katalanischen Regionalregierung vorgebrachte Lösung zu akzeptieren. Sie sieht vor, das  die Fahrzeuge unter anderem mindestens eine Stunde im Voraus gebucht werden müssen. Das Gesetz soll am Dienstag beschlossen werden. Spanische Medien berichten, dass infolgedessen mehr als 2000 Fahrer bei Chauffeurdiensten entlassen werden könnten.

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