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Venezuela: Hunderttausende fordern den Machtwechsel

Demonstranten in Caracas in Venezuela
Demonstranten in Caracas in Venezuela Copyright  REUTERS/Adriana Loureiro
Copyright REUTERS/Adriana Loureiro
Von Christoph Wiesel mit dpa
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Hunderttausende Menschen haben am Wochenende in der Hauptstadt Caracas gegen Staatschef Nicolás Maduro und für den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó demonstiert. Nur wenige Stunden zuvor hatte sich auch ein Luftwaffengeneral Guaidó angeschlossen.

Nächste Runde im Machtkampf in Venezuela: Hunderttausende Menschen haben am Wochenende in der Hauptstadt Caracas gegen Staatschef Nicolás Maduro und für den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó demonstiert. Der Oppositionsführer Guaidó machte seinen Anhängern Hoffnung, der Machtwechsel stehe “unmittelbar“ bevor.

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Nur wenige Stunden zuvor hatte sich auch ein Luftwaffengeneral Guaidó angeschlossen. "Ich erkenne die diktatorische Autorität von Nicolas Maduro nicht an, ich erkenne Juan Guaido als Interimspräsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela an", sagte Luftwaffengeneral Francisco Esteban Yánez Rodríguez. "90 Prozent der Streitkräfte sind nicht auf der Seite des Diktators, sondern auf der Seite des venezolanischen Volkes. Für den Diktator stehen täglich zwei Flugzeuge bereit. Er sollte das Land verlassen."

Bislang hält Maduro an seiner Macht fest. Auf einer Gegendemonstration mit zehntausenden Teilnehmern kündigte der Staatschef zwar vorgezogene Neuwahlen an, nannte aber kein Datum. An diesem Sonntag läuft ein Ultimatum mehrerer EU-Staaten, darunter Deutschland, an Präsident Maduro aus. Sie fordern von ihm, Neuwahlen anzusetzen. Sollte Maduro die Frist verstreichen lassen, wollen die Staaten Oppositionsführer Guaidó offiziell als Interimspräsidenten anerkennen.

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