Eilmeldung

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Jahrhundertflut im Nordosten, Hitzewelle im Rest

Jahrhundertflut im Nordosten, Hitzewelle im Rest
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Australien erlebt gerade extremes Wetter – einerseits ist es der heißeste Januar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, andererseits hat der Monsun verspätet, aber umso stärker eingesetzt.

Australisches Militär wurde im nordöstlichen Bundesstaat Queensland eingesetzt, um den Folgen der verheerenden Überschwemmungen Herr zu werden. Tausende Menschen mussten sich vor den Fluten retten, nachdem teilweise in zwei Tagen so viel Regen fiel wie sonst innerhalb eines Jahres.

James Cunningham von der Queensland State Police:

"Es war wirklich aufregend, weil wir alle zusammenhalten mussten und wir alle unser Bestes gegeben haben, um uns gegenseitig zu helfen. Es war nicht einfach. Ich habe gerade mit ein paar Leuten gesprochen, sie haben alles verloren, das nimmt alle ziemlich mit.“

Wegen der Wassermassen mussten die Schleusen des Ross-Staudamms oberhalb der Stadt Townsville geöffnet werden, 1900 Kubikmeter pro Sekunde strömen in den Fluss, um den Damm zu entlasten, etwa 2000 Häuser wurden dadurch überflutet. Schon seit Tagen werden aus der Stadt Überschwemmungen und Erdrutsche gemeldet.

Die Polizei rief Bewohner besonders gefährdeter Zonen auf, sich in Sicherheit zu bringen. Das Wasser treibt Wildtiere wie Krokodile aus ihren Verstecken, die Polizei warnt vor Schlangen, die vor den Fluten flüchten.

Die australische Wetterbehörde geht davon aus, dass die Regenfälle noch Tage anhalten könnten, es ist die Rede von einer Jahrhundertflut im Nordosten Australiens.