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Türkei setzt Kopfgeld auf nach Griechenland geflohene Soldaten aus

Türkei setzt Kopfgeld auf nach Griechenland geflohene Soldaten aus
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Kurz vor der Ankunft des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras in Ankara hat die Türkei eine umstrittene Liste veröffentlicht. Auf ihr stehen die Namen mehrerer Soldaten, die nach dem Putschversuch im Sommer 2016 nach Griechenland geflohen sind.

Wie die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, hat die Regierung ein Kopfgeld von rund 5,4 Millionen Euro für die Auslieferung der acht Offiziere geboten. Ihnen wird zurzeit in Griechenland Asyl gewährt.

Den Soldaten wird vorgeworfen, an einem Plan zum Sturz der Regierung von Präsident Erdogan beteiligt gewesen zu sein. Der Putsch soll, laut Regierung, von dem im Exil lebenden Kleriker Fethullah Gülen organisiert worden sein.