Weltpremiere in Berlin: "Das Wunder im Meer von Sargasso"

Weltpremiere in Berlin: "Das Wunder im Meer von Sargasso"
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"Das Wunder im Meer von Sargasso" ist das neue kraftvolle Drama des griechischen Regisseurs Syllas Tzoumerkas. Der Film feiert in der Panorama-Sektion der 69. Berliner Filmfestspiele seine Weltpremiere.

In einer Kleinstadt, in der weder Moral noch Gesetz herrschen, müssen sich zwei Frauen am eigenen Schopf auf dem Sumpf ziehen, um in Frieden leben zu können.

"Ich bin sehr froh, dass ich zum ersten Mal einen Film gedreht habe, der ein Thriller ist. Das wollte ich schon immer. Auch berührt die Geschichte dieser beiden Frauen mein Herz. Sie müssen kämpfen, als gäbe es kein Morgen, mit all ihrer Kraft, mit ihrem ganzen Körper, mit ihrer ganzen Seele, um aus diesem Sumpf zu fliehen, aus dieser festgefahrenen Situation".

In seinem dritten Film konzentriert sich Tzoumerkas erneut auf weibliche Figuren und ihren Kampf gegen ein scheinbar auswegloses Leben.

"Ich mag die weiblichen Figuren im Kino sehr. Ich inszeniere sie lieber als die männlichen Charaktere. Ich mag es sehr, sie unter Kampfbedingungen zu sehen. Alle meine Heldinnen befinden sich in einer Kampfsituation".

Der Provinzalbtraum "Das Wunder im Meer von Sargasso" ist ab dem 09. Februar bei den Berliner Filmfestspielen zu sehen.