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Kim-Trump-Treffen: Hoffnung auf Konkretes

Kim Jong Un in Dong Dang (Vietnam)
Kim Jong Un in Dong Dang (Vietnam) -
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REUTERS/Nhan Sang
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Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist für sein zweites Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump in Vietnam angekommen. Zunächst erreichte er nach seiner 4500 Kilometer langen Zugreise mit seinem gepanzerten Sonderzug den vietnamesischen Grenzort Dong Dang. Die restlichen 180 Kilometer bis Hanoi legte Kim mit dem Auto zurück.

Das Treffen von Kim und Trump in Hanoi ist für Mittwoch und Donnerstag geplant. Trump wird dabei von US-Außenminister Pompeo begleitet, der bereits am Dienstagmorgen in Hanoi eingetroffen ist. Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Bemühungen um eine atomare Abrüstung Nordkoreas und mögliche Gegenleistungen der USA. Thema ist insbesondere das bei einem ersten Gipfel vor acht Monaten erklärte Ziel einer Denuklearisierung Nordkoreas.

Hoffnung auf Vereinbarung zu atomarer Abrüstung

Die südkoreanische Außenministerin forderte diesbezüglich konkrete Schritte. Südkorea hoffe auf entsprechende Ergebnisse und damit einhergehende Maßnahmen der Vereinigten Staaten, sagte Kang Kyung Wha. Als Reaktion auf eine Aussage Trumps erklärte sie, das Ende der nordkoreanischen Atom- und Raketentests sei "erst der Anfang".

Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres erhofft sich "konkrete Maßnahmen" hin zu einer atomaren Abrüstung der koreanischen Halbinsel. Er hoffe, dass es zu einer Vereinbarung "konkreter Maßnahmen für eine dauerhafte, friedliche, vollständige und überprüfbare Denuklearisierung" kommen werde, sagte Guterres am Montag auf der UN-Abrüstungskonferenz in Genf.

Erster Gipfel brachte wenig Konkretes

In Südkorea versammelten sich sowohl Befürworter als auch Gegner des Gipfeltreffens. Während die einen auf ein Ende des offiziell geltenden Kriegszustands zwischen Nord- und Südkorea hoffen, warnen die anderen vor dem nordkoreanischen Machthaber und prangern Menschenrechtsverletzungen an.

Kim und Trump hatten sich erstmals im Juni in Singapur getroffen. Der Gipfel brachte wenige konkrete Schritte für eine atomare Abrüstung Nordkorea hervor.