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Im Sonderzug zu Trump: Kim Jong Un sitzt 4500 Kilometer aus

Im Sonderzug zu Trump: Kim Jong Un sitzt 4500 Kilometer aus
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Nach einer aufwändig inszenierten Zeremonie am Bahnhof von Pjöngjang hat sich Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in einem gepanzerten Sonderzug auf den Weg zum zweiten Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump gemacht, das in Vietnam stattfinden wird.

Die Verabschiedung wurde im Staatsfernsehen übertragen. Zuvor hatten nordkoreanische Medien nicht über die tagelange Reise in die 4.500 Kilometer entfernte Hauptstadt Hanoi berichtet. Ein Flug dorthin hätte rund fünf Stunden gedauert.

"Langer Weg der Hingabe"

Passant Jon Sung Chol durfte sich in Pjöngjang vor ausländischen Medienvertretern äußern: "Ich vermisse unseren angesehenen Obersten Führer jedes Mal mehr. Ich bin entschlossen, diesen langen Weg der Hingabe für unser Land zu gehen, den unser respektierter Oberster Führer auch geht. Und jeden Tag werde ich versuchen, hart zu arbeiten und immer mehr Fortschritte zu machen."

Vietnams Hauptstadt Hanoi scheint bestens gerüstet für das zweite historische Treffen der Staatsmänner, mit dem weltweit Hoffnungen auf eine nukleare Abrüstung im totalitären Nordkorea verbunden sind. Vielerorts sind gehisste Flaggen und andere Embleme der beiden Nationen zu sehen.

Bei der ersten Zusammenkunft im Juni in Singapur hatte Kim keine konkreten Zusagen gegeben. Er verlangt Sicherheitsgarantien der USA und eine Lockerung von Sanktionen gegen sein Land. Auch Wirtschaftshilfe könnte ein Thema werden. Zuletzt hatte Nordkorea eine Halbierung der Tagesration an Lebensmitteln auf 300 Gramm angekündigt und die Vereinten Nationen um Unterstützung bei der Nahrungsmittelbeschaffung gebeten.