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Vom Verkaufshit zum Problemfall: Boeing-Krise spitzt sich zu

Vom Verkaufshit zum Problemfall: Boeing-Krise spitzt sich zu
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REUTERS/David Ryder
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Nach zwei tödlichen Flugzeugabstürzen innerhalb weniger Monate ist Boeings 737 Max vom Kassenhit zum Problemfall geworden. Der Luftraum über Europa ist für die Maschinen ab sofort gesperrt.

Die Ankündigung der europäischen Luftfahrtbehörde EASA erfogte nur wenige Stunden, nachdem bereits mehrere EU-Länder ihren Luftraum für die Boeing-Maschinen gesperrt hatten, darunter auch Deutschland und Großbritannien.

Auch der internationale Flugverkehr wird aus Furcht vor weiteren Zwischenfällen zunehmend in Mitleidenschaft gezogen.

Zahlreiche Airlines - darunter der weltgrößte Reisekonzern Tui - legten ihre Flugzeuge des Typs am Dienstag wegen Zweifeln an der Sicherheit zunächst still. Anders die US-Luftfahrtbehörde FAA - sie hat bislang kein Startverbot ausgesprochen. Auch der Hersteller Boeing beharrt auf der Sicherheit der 737-Max-Serie.

Auch an der Börse im Senkflug

Am Sonntag war eine Boeing 737 Max 8 von Ethiopian Airlines in Äthiopien abgestürzt, 157 Menschen kamen dabei ums Leben.

An der Börse in New York sackte die Boeing-Aktie auch am Dienstag wieder ab. Am frühen Nachmittag stand sie mit sieben Prozent in Minus.

Die Papiere des europäischen Erzrivalen Airbus profitierten hingegen leicht, hier näherte sich der Kurs mit einem Plus von gut einem Prozent dem Rekordhoch vom 1. März.