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Tote nach Unruhen im Westjordanland

 Tote nach Unruhen im Westjordanland
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Israelische Soldaten haben im Westjordanland zwei palästinensische Attentäter getötet. Die Männer sind in einem Auto unterwegs gewesen und haben Sprengsätze auf Soldaten geworfen, die am Josefsgrab in Nablus einen Eingang für jüdische Betende bewachten, heißt es in einer Mitteilung der Armee.

Nach der Überlieferung ist das Josefsgrab die letzte Ruhestätte der biblischen Gestalt Josef, Sohn des Patriarchen Jakob. Es wird von Juden, Christen und Muslimen gleichermaßen verehrt. Das Grab liegt mitten im Palästinensergebiet und Juden dürfen den Ort nicht ohne Genehmigung betreten.

Am Vorabend hatten israelische Sicherheitskräfte in einem Dorf in der Nähe von Ramallah einen weiteren Palästinenser getötet. Nach Angaben des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet handelte es sich um einen mutmaßlichen Attentäter.

Der Mann hatte in der Nähe der Siedlerstadt Ariel einen 19 Jahre alten Soldaten getötet und einen weiteren schwer verletzt. Israelische Spezialtruppen hatten seit dem Anschlag intensiv nach dem Täter gesucht.