Gelbwesten in Frankreich: Platzverweis und Militär

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Nach den Ausschreitungen der vergangenen Woche greift die Regierung durch. Demonstrationsverbote an mehreren Orten und das Militär sollen das Schlimmste verhindern.

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Paris am Samstag, eine Woche, nachdem die Gelbwesten-Proteste aus dem Ruder gelaufen sind: Auf der Prachtstraße Champs Elysees ist es ruhig, es sind diesmal keine Gelbwesten zu sehen. Dafür ein Großaufgebot an Polizei.

Die Champs-Elysées sind für die Demonstranten dieses Wochenende Tabu, nachdem hier vergangene Woche Läden und Restaurants verwüstet und geplündert wurden. Auch soll jetzt das Militär eingesetzt werden, um bestimmte Orte zu schützen. In Frankreich stößt die mutmaßliche Vermischung von Militär und Polizeiaufgaben auf breite Kritik.

Die Demonstranten haben unterdessen angekündigt, in das malerische Touristenviertel Montmartre zu ziehen. Demonstrationen gibt es auch in Nizza. An der Côte-d'Azur ist derzeit Chinas Staatspräsident Xi Jinping zu Gast und will mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu Abend essen.

Seit nun 19 Wochen gehen Tausende Bürger in gelben Westen auf die Straße, um gegen die Reformpolitik der Regierung Macron zu demonstrieren.

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