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Gelbwesten-Demo ohne Randale

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In Frankreich sind wieder Zehntausende "Gelbwesten" auf die Straße gegangen. Mehr als 40.000 Menschen protestierten im ganzen Land, davon 5000 in Paris. Die Pariser Prachtstraße Champs-Élysées war für die Demonstranten gesperrt.

Sie zogen in der Hauptstadt in Richtung der Kirche Sacré-Coeur im Touristenviertel Montmartre. Die Sicherheitskräfte waren massiv präsent, auch gepanzerte Fahrzeuge waren zu sehen.

Am vergangenen Wochenende war es zu schweren Ausschreitungen gekommen.

"Alle angemeldeten Demonstrationen, in Paris und in den Regionen, verliefen weitgehend ruhig", so Innenminister Christophe Castaner. Gewalt und Plünderungen wurden nach seinen Worten verhindert.

Im ganzen Land seien aber mindestens 233 Menschen vorläufig festgenommen worden.

Erstmals wurden auch Soldaten der Anti-Terror-Mission "Sentinelle" eingesetzt, um Gebäude und Plätze zu schützen und die Polizei zu entlasten.

Es war bereits das 19. Wochenende in Folge, an dem die Bewegung gegen die Reformpolitik von Präsident Macron protestierte. Ihr Ärger hatte sich an der geplanten Erhöhung der Spritpreise entzündet. Der Protest nahm dann aber immer breitere Ausmaße an.