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Verfolgungsjagd auf der A9: 5 demolierte Polizeiautos, 3 Festnahmen

Symbolbild
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In Bayern hat es am Mittwochnachmittag eine spektakuläre Verfolgungsjagd im Landkreis Freising auf der A9 gegeben. Wie die Polizei Unterfranken mitteilte, war ein in Merseburg als gestohlen gemeldetes Auto bei der automatischen Kennzeichenerfassung aufgefallen. Als die Polizisten versuchten, den gestohlenen Kia anzuhalten, fuhr der Fahrer des Pkw immer schneller.

Mehrere Anhalteversuche von Polizeistreifen auf der Autobahn in Richtung Süden scheiterten. Dabei kam es zu mehreren Auffahr-Unfällen. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz. In dem flüchtigen Fahrzeug waren drei junge Leute: zwei Männer und eine Frau.

Einige Medien sprachen von Szenen wie in Holllywood.

Der Fahrer des Kia verließ an der Anschlussstelle Garching Süd die Autobahn. Bei Dietersheim im Landkreis Freising rammte der Fahrer ein weiteres ziviles Polizeifahrzeug. Es waren dann drei Dienstfahrzeuge der oberfränkischen Polizei und zwei Dienstfahrzeuge der oberbayerischen Polizei, die stark beschädigt wurden. Der Fahrer fuhr weiter kreuz und quer auf Land- und Nebenstraßen. Am Ende blieb das Auto auf einem Acker liegen.

Zwei 31 Jahre alte Männer und eine 20 Jahre alte Frau wurden dann festgenommen. Die Kripo Erding und die Staatsanwaltschaft Landshut haben die weiteren Ermittlungen übernommen.