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Brexit: Spahn warnt vor Engpässen bei Medizinprodukten

Brexit: Spahn warnt vor Engpässen bei Medizinprodukten
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In Deutschland warnt Gesundheitsminister Jens Spahn vor Versorgungsengpässen mit wichtigen Medizinprodukten im Falle eines ungeregelten Brexits. Wie das Handelsblatt berichtet, schrieb er in einem Brief an die EU-Kommission, es könne schon ab Mitte April Probleme geben. Betroffen seien Zehntausende Produkte, vor allem bei den sogenannten In-Vitro-Diagnostika. Mit diesen werden unter anderem Blutspenden auf Krankheiten wie HIV getestet.

Viele europäische Hersteller haben ihre Medizinprodukte in Großbritannien zugelassen. Bei einem No-Deal-Brexit würden britische Bescheinigungen in der EU ungültig. Die Kommission und die anderen Mitgliedsstaaten sollten sich deswegen auf einen Krisenplan verständigen, so Spahn laut Bericht. Der Minister schlägt demnach unter anderem eine Übergangszeit von zwölf Monaten vor, in der betroffene Unternehmen ihre Produkte unter Auflagen weiter vertreiben dürfen.