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2500 Tage seit Nichteröffnung: Kompromiss beim BER-Regierungsterminal?

2500 Tage seit Nichteröffnung: Kompromiss beim BER-Regierungsterminal?
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Am Wochenende gab es in Berlin - mal wieder - ein rundes Verpätungsjubiläum: Satte 2500 Tage seit Nichteröffnung des künftigen Hauptstadtflughafens BER.

Immerhin scheint in den Streit um den milliardenschweren Neubau des Regierungsterminals am künftigen Hauptstadtflughafen etwas Bewegung zu kommen.

Nach Berichten deutscher Medien hat Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup im Aufsichtsrat einen Kompromissvorschlag zur Diskussion gestellt, der die gegensätzlichen Positionen des Bundes sowie der Länder Berlin und Brandenburg vereint.

Demnach könnte das bereits existierende, für 70 Millionen Euro hoch gezogene Interims-Regieurngsterminal in Schönefeld zur Dauerlösung werden. Gleichzeitig soll das Bauland gleich nebenan als dringend benötigte Stellfläche für die Flugbereitschaft genutzt werden.

Für den vom Bund gewünschten repräsentativen Neubau gäbe es Platz, er könnte aber auch entfallen. Der Vorteil: weniger Termindruck, weniger komplexe Bauvorhaben und eine Kostenersparnis von 75 Millionen Euro.

Angepeilter BER-Eröffnungstermin ist derzeit Oktober 2020.